Zugang zur Hilfe / Aufnahmebedingungen

Bei dem Angebot handelt es sich um eine teilstationäre Erziehungshilfe gem. § 32 SGB VIII. Die

Bedarfsklärung erfolgt über das zuständige Jugendamt nach Antrag durch die Sorgeberechtigten.

Aufnahmeverfahren:

1.   Durchführung einer Schulhilfekonferenz

Zur Suche und Abstimmung von geeigneten Unterstützungsmaßnahmen bei Schuldistanz wird eine Schulhilfekonferenz durchgeführt. Hierzu lädt die Schulleitung die Eltern, die Klassenleitung, den/die Sozialarbeiter/in des zuständigen Regionalen Sozialpädagogischen Dienstes des Jugendamtes ein. In Pankow wird dem Jugendamt vereinbarungsgemäß der Leitfaden Schulhilfekonferenz übergeben. 

2.    Bedarfsprüfung durch die Fachkraft des RSD im Jugendamt

Die fallzuständige Fachkraft des zuständigen RSD im Jugendamt prüft nach Antrag der Sorgeberechtigten den Bedarf auf Hilfen zur Erziehung und leitet in Abstimmung mit den Sorgeberechtigten sowie dem Kind/dem Jugendlichen das Hilfeplanverfahren gem. § 36 SGB VIII ein. Hier erfolgt die Entscheidung, welche Hilfe bzw. Maßnahme erforderlich und geeignet ist.

3.    Anfrage an den Träger der Maßnahme

Wenn sich die Maßnahme nach §32 SGBVIII mit schulunterstützenden Maßnahmen als geeignete Hilfe zur Erziehung erweist, richtet die Fachkraft des RSD des Jugendamtes eine Anfrage an den Träger der Maßnahme „Werkschule Berlin e.V.“.

Eine Aufnahme in die Tagesgruppe kommt dann in Frage, wenn